Ein Gedanke zu “Neues zum Goldfund von Bernstorf”

  1. Das halte ich für nicht plausibel, ich hab die Analyse gelesen. Ihre Argumentation beruht auf eher unwahrscheinlichen Voraussetzungen zur Schaffung so hoher Reinheitsgrade, nutzt Messvarianzen zur Entkräftung der Resultate aus und stellt damit die gesamte Archäometallurgie in Frage, die ja gerade Ernst Pernicka so erfolgreich weiter entwickelt hat. Fazit, es fällt ja nicht jeden Tag eine Atombombe aus dem bronzezeitlichem Himmel.
    Ich denke das ist ein Schwindel sowohl an die Gruppe der Finder als auch der Fundort und erst Recht an jenen die damit getäuscht werden.
    Eine vergleichbare Fälschung ist das Buch von Veles und der Piltdown-Schädel.
    Skandalöser ist das Verhöckern ukrainischer Schätze gegen Waffen.

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